Wasserkraft

Die Gunst der Wasserkraft

Während die Ölquellen langsam „vertrocknen“ sind viele Menschen auf der Suche nach DER ENERGIE, die nicht nur günstig erworben werden kann, sondern zudem auch noch umweltfreundlich, erneuerbar und dadurch auf lange Sicht verwendbar ist!

Herzlichen Glückwunsch – mit der Wasserkraft ist man dem Öl einen Schritt voraus und setzt auf eine geschichtsreiche und zukunftsorientierte regenerative Energiequelle.


Die Gunst der Wasserkraft – hoher Nutzen für die Menschheit

Die Strömungsenergie fließenden Wassers wird in Fachkreisen „Wasserkraft“ genannt. Entsprechende Maschinen setzen diese Wasserkraft sodann in mechanische Energie um, welche vor vielen Jahren direkt in Mühlen verwendet wurden und heutzutage eher in Wasserkraftwerke zu elektrischer Energie umgewandelt werden.

Dass man auf verschiedenste Art und Weise Energie bzw. Strom herstellen kann, dürfte nichts Neues sein: Neben der Kernkraftwerkenergie steht die Sonnenenergie, die bei Weitem umweltfreundlicher erscheint als die übliche Kraftwerkstromversorgung, des Weiteren ermöglichen Windmühlen heutzutage Energie, sprich Strom, aus der Windenergie und zuletzt ermöglichen Wasserkraftwerke eine altertümliche und dennoch moderne Energiequelle – nämlich die Nutzung der Wasserkraft.

Der Vorteil der Wasserkraft liegt einzig und allein darin, dass diese zu regenerativen Energiequellen gehört, dies bedeutet, dass die entsprechenden Wasserkraftenergien immer wieder erneuert werden. Bereits heute werden über 15% der weltweiten Energie über Wasserkraftwerke gewonnen, diese Zahl liegt über dem Durchschnitt der Kernenergie.

Auch wenn die Schweiz und Österreich bereits viel mehr elektrische Energie aus der Wasserkraft ziehen, so dürfte diese Energiequelle auch in Deutschland über kurz oder lang zum absoluten Energiequellenfavoriten werden.

Auch die energieumwandelnden Kraftwerke weisen enorme Unterschiede auf, so steht nicht nur das allseits bekannte Wasserkraftwerk als Maschine zur Umwandlung der Wasserkraft in elektrische Energie zur Verfügung, sondern auch die Kleinwasserkraftwerke, die Wasserräder, die Wasserturbinen, die Meeresströmungskraftwerke und selbstverständlich auch die Wellenkraftwerke.

Die Wasserkraft und ihre Geschichte

Wer der Meinung ist, die Wasserkraft sei etwas Neues, der irrt gewaltig – bereits zwei Jahrhunderte vor Christus nutzten die Menschen die Wasserkraft durch schlichte Wasserräder, die die Bewegungsenergie der Flüsse und Bäche „auffingen“. Die Wasserkraft bzw. Bewegungskraft der Wasserräder wurde vorlieb für Getreidemühlen, Mahlsteine und sonstigen Maschinenantrieb genutzt – hierbei wurden die Maschinen direkt an dem Wasserrad angebracht.

Erst im Mittelalter wurde das Wasserrad als Antriebsmaschine anerkennt und gewann dadurch auch einen Platz in vielen Klöstern, die mit der Wasserkraft ihre verschiedenen Anlagen betrieben. Die Daumenwelle gab dem Wasserrad sodann noch den letzten „Tritt nach vorne“, denn seit der Einführung dieser Möglichkeit, die Drehbewegungen des Wasserrades in eine Hin- und Her-Bewegung umzuwandeln, wurden die Wasserräder auch gerne in vielen Firmen verwendet, so beispielsweise in Schmieden, Sägewerken, Webereien etc.

Mit diesem Schritt stieg selbstverständlich auch die Produktivität der mittelalterlichen Wirtschaft enorm an – das Wasserrad erhielt bis zum 19. Jahrhundert einen besonderen Wertstand als Antriebsquelle für Maschinen.

Im 19. Jahrhundert wurde dann das erste Wasserkraftwerk erbaut, die eine Gewinnung der elektrischen Energie durch die Wasserkraft möglich machten. Obwohl es diese Anlagen schon so viele Jahre gibt, haben sie in der modernen Welt noch nicht ausgedient – vielmehr werden immer mehr Wasserkraftwerke geplant, erbaut und genutzt, um die Wasserkraft als Energiequelle nutzen zu können. Die Ölquellen werden rar und früher oder später muss jedermann sich Gedanken darüber machen, wie er Energie zukunftsorientiert nutzen möchte.